Ortsgemeinde Oberelz
Oberelz ist neben Retterath einer der ältesten Orte der Pfarrei St. Remigius Retterath. 1336 wurde Oberelz neben anderen Dörfern in einer Urkunde vom Grafen Ruprecht zu Virneburg zum ersten mal schriftlich erwähnt.
 
Oberelz liegt im romantischen Elztal. Natur, Ruhe und Menschlichkeit zeichnet Oberelz als lebenswertes und liebenswertes Dorf aus, in Oberelz wird Nachbarschaft noch gelebt.

Das Dorfleben wird von den Oberelzer Möhnen, der Freiwilligen Feuerwehr und  Sportverein gestaltet, traditionell wird von der Freiwilligen Feuerwehr die Dorfkirmes ausgerichtet, neben dem Sportfest wird zu Ehren des Schutzpatron dem Heiligen Nikolaus, eine Nikolausfeier im Gemeindehaus organisiert. An diesem Tag kommt für alle Kinder der Nikolaus ins Gemeindehaus.
Die Dorfkirche von Oberelz wurde schon 1348 erbaut. Damit ist sie nachweislich die erste und älteste Kapelle im Kirchspiel Retterath. Die bekannten Sagen vom "Schloss im Spelzgarten" und vom "Glockenguss zu Oberelz" könnten darauf hinweisen, dass sie damals als "Schlosskapelle" gedient hat. Dies kann heute nicht mehr nachgeprüft werden. Einige Leute behaupten, 1 1/2 km unterhalb von Oberelz im so genannten "Spelzgarten" habe ein Schloss gestanden. Während des Kapellenbaus habe die dort wohnende Gräfin zum Glockenguss eine Schürze voll Geld gegeben. Spuren an der genannten Stelle verraten, dass dort eine menschliche Wohnung stand. Funde von Mauerresten, Gebrauchsgegenständen und ein Brunnen geben ebenfalls Zeugnis davon.

Am Sonntag den 20.04.1980 wurde das Feuerwehr und Gemeindehaus seiner Bestimmung übergeben. Die finanziellen Mittel wurden von den Kommunen bereitgestellt, die Freiwillige Feuerwehr und Dorfbewohner haben in zwei Jahren unentgeltlichen und uneigennütziger die Bauarbeiten durchgeführt. Als die Gemeinde das angrenzende Landwirtschaftliche Gebäude erwerben konnte, wurde 2005 das Gemeindehaus erweitert. Die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr und Dorfbewohner hat sich in den 25 Jahren nicht geändert, wiederum wurden viele Arbeiten von der Freiwilligen Feuerwehr  und den Dorfbewohnern unentgeltlich durchgeführt.

 

 

Gönnen Sie sich eine Zeit, die nur Ihnen und Gott gehört.

Bilderstock mit Herz am „alten Messeweg „ nach Retterath. Dieser ehemaliger Grabstein mit abgebrochenem Kreuz und herausgenommener Namenplatte wird „Heiliger Johannes" genannt. Er war einst eine Station der so genannten „Sieben Fußfälle“  von Oberelz. Sieben Fußfälle, stellte einen Bittgang durch die Dorfstraßen oder die Flur dar, wobei an sieben Wegekreuzen, Kapellen oder Heiligenhäuschen, den so genannten Fußfällen, jeweils einer Station des Leidensweges Christi in Jerusalem betend gedacht wurde.
Uraltes Eichenholzkreuz am ehemaligen Fuhrweg nach Retterath. Es ist ein Totengedächtniskreuz, an dieser Stelle soll ein Mann plötzlich verstorben sein.
Mitten im Wald nordwestlich von Oberelz steht an einer Kreuzung das Oberelzer Heiligenhäuschen. Es ist ein schlicht gehaltenes Häuschen mit für die Eifel typischem Bruchsteinmauerwerk, in dessen vorderen Giebeldreieck ein Fachwerk verwandt wurde. Dieses Oberelzer Heiligenhäuschen ist nicht nur der Oberelzer Bevölkerung ans Herz gewachsen, es wird gehegt und gepflegt, mit Blumen und Kerzen geschmückt. 1964 wurde es von Oberelzer Bürgern gründlich und unentgeltlich renoviert, 1986 wurde es unter Denkmalschutz gestellt.

Eine Oase der Ruhe und Besinnung das

„Oberelzer Heiligenhäuschen“